Die Zeiten sind ernst, lass uns spielen!

Die Zeiten sind ernst: lass uns spielen!

– Ein Forschungsraum über 9 Abende –

Wie finden wir Hoffnung in diesem turbulenten Moment der Geschichte?

Lass uns gemeinsam spielerisch die Schnittstelle von Leichtigkeit und Sinnhaftigkeit erkunden. Einen Forschungsraum öffnen, in dem wir uns gemeinsam an das erinnern, was sich wirklich essenziell anfühlt und unsere lustvolle Kreativität dabei.

Angesichts der immensen Herausforderungen auf allen Ebenen: Wie können wir Freude in unserem Herzen, mit unseren Nächsten und sogar im Mitgestalten der Welt finden?

Und wie gehen wir mit der Verwirrung und Hoffnungslosigkeit um, die mit dieser Ambition einhergehen?

Unsere eigene Weisheit, Intuition, Humor und Gwunder wird uns durch diese existenziellen Fragen leiten. So weben wir gemeinsam einen Faden für eine lebendigere, freiere und verbundenere Gesellschaft.

(Und wie ihr vielleicht bemerkt, brauche ich Hilfe beim Teil mit dem Humor…)

Was machen wir da konkret?

Wir werden viele Übungen, Experimente und Spiele ausprobieren, um unser Innenleben, die Verbindung zueinander und Gruppendynamiken zu erforschen. In Stille, im Dialog und teilweise mit Körperkontakt.

Ich werde einige Inputs geben (Theorie und Anekdoten) und Diskussionen einladen.

Vor jeder Sitzung werde ich einige Gedankenanstösse online per Video teilen, damit wir vor Ort mehr Zeit für Begegnung haben.

Emotionen, auch intensive (wie z.B. Wut), sind willkommen und wir trainieren Selbstverantwortung,

Ich schätze, wir sind eine Gruppe von ca 10-15 Forscher:innen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Wieder ein Kurs? Was bringt das?

Ich werde keine Techniken vermitteln, habe keine vorgefertigten Lösungen und weiss auch nicht, was zu tun ist in dieser Polykrise.

Ich lade ein, uns dem Nichtwissen zu stellen und durch Ausprobieren unsere eigenen Strategien zu entwickeln. Vor allem aber unsere eigene Selbstinitiative und Transformationsfähigkeit von Moment zu Moment aufzubauen. Ich mag es, kindlich neugierig zu forschen und unsere Kreativität direkt in einem angewandten Umfeld zu erleben.

Wir schaffen einen Experimentierraum, um gemeinsam Kraft für Selbstbestimmung in und mit der Gemeinschaft zu entwickeln.


Lust mitzumachen?


    Daten:

    9 Dienstagabende ab 3. März:
    3., 10., 17., 24., 31. März und 7., 14., 21., 28. April

    Von 18:30 bis 21:00

    Ort:

    Openki, Sihlquai 131, Zürich

    Willst du was mitbringen?

    • Stift und Papier
    • Snacks zum Teilen

    Nachhaltigkeit:

    Dieser Kurs ist ein Geschenk.

    Und ich brauche deine Mithilfe – auch in Form von Geld – um diese Arbeit weiterzuführen.

    Leitung:

    ninuL oiviL auf Deutsch.

    ninuL oiviL leitet seit 15 Jahren spielerische Forschungs-Räume als Play-Creator und Trainer für empathische Kommunikation. Er liebt es, der immanenten Weisheit der Teilnehmenden beim Erblühen zuzuschauen.


    Mehr Details

    Themen
    Wir experimentieren u.a. mit folgenden Fragen:

    1. Ausgangslage:
      • Polykrise und Separation
        • Was ist der Sinn von Leid?
        • Wir und die anderen?
        • Interbeing – Sind wir wirklich im gleichen Boot?
    2. Prozesse:
      • Empathie & Bedürfnisse:
        • Unsere gemeinsame Menschlichkeit
        • Woher kommt die Kreativität?
      • Von Spiritualität bis Politik – Polaritäten und Synergien
        • Simultanität – Mit Konflikten, Verwirrung und Paradoxien sitzen
        • Spezialthema: Geld – Was regiert die Welt?
      • Gewaltfreiheit, Spiel und Inspiration – Wie können wir Kreativität finden?
    3. Vision und Umsetzung:
      • Purpose & Entschlossenheit
      • Wie umsetzen? – Experimente in der realen Welt

    Neuigkeiten
    Falls du bereits Kurse bei mir besucht hast, was wird anders sein?

    • Der Fokus wird mehr auf dem Körper, der Gruppendynamik und systemischen Erkundungen liegen (neben zwischenmenschlichen).
    • Mehr Spiele, mehr selbstbestimmte Erkundungen, weniger Input und Anweisungen.
    • In einer Session lade ich ein, Experimente im öffentlichen Raum zu wagen.
    • Es wird keine Assistenten geben, ich habe Lust auf mehr Selbstverantwortung.
    • Gedankenanstösse per Video.
    • Ich werde ernsthaft versuchen, spielerisch und humorvoll zu sein.

    Inspirationen

    Ich habe in den letzten Jahren viele Workshops geleitet und freue mich darauf, meine Erfahrungen in ein frisches Format zu übertragen und Neues auszuprobieren. Stark inspiriert von Charles Eisenstein, Joanna Macy, Yoram Mosenzon, Miki Kashtan, Dominic Barter und Marshall Rosenberg. Sowie Bayo Akomolafe, nicht nur für die Titelinspiration.

    The Times are Urgent: Let’s Slow Down


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    Schreib uns an

    player@nullinterbeing.ch